Aufklärung an Schulen – Tierschutz beginnt im Klassenzimmer

Nachhaltiger Tierschutz bedeutet für uns mehr als Hilfe vor Ort – er bedeutet auch Aufklärung. Umso mehr haben wir uns gefreut, als wir die Einladung bekamen, am Leonardo-da-Vinci-Gymnasium an der Projektwoche zum Thema „Adopt don’t shop“ teilzunehmen und einen Vortrag über unsere Arbeit im Auslandstierschutz zu halten.

Adopt don’t shop – eine ganze Woche für den Tierschutz

Die Projektwoche drehte sich von Anfang an rund um Tierschutz und das Motto Adopt don’t shop. Die Schülerinnen und Schüler hatten bereits das Tierheim in Bergheim besucht und Einblicke in die Redaktion von „Tiere suchen ein Zuhause“ bekommen. An Tag 3 durften wir den Exkurs in den Auslandstierschutz beisteuern – damit die Klasse einen wirklich umfassenden Blick auf die Tierschutzarbeit bekommt.

Unsere Präsentation: Von der Theorie bis zur Realität

Nach einer kurzen Vorstellung unseres Tierschutzvereins wollten wir zuerst von der Klasse wissen: Was hat euch zu diesem Thema gebracht? Welchen Bezug habt ihr zu Tieren? Ein kleines Quiz half uns außerdem herauszufinden, welches Vorwissen schon da war.

Danach ging es ans Eingemachte: Wir haben unser Partnertierheim in Rumänien vorgestellt, über die Zustände in rumänischen Sheltern gesprochen, über Tötungsstationen und den Alltag von Straßenhunden aufgeklärt. Dass am Ende viele Fragen kamen und das Interesse spürbar groß war, hat uns wirklich gefreut.

Hund adoptieren – und wie das bei uns funktioniert

Natürlich kam auch die Frage auf, wie man einen Hund adoptieren kann. Denn zur Lösung des Problems gehört auch die Adoption von Hunden, die bereits da sind – auch wenn flächendeckende Kastrationen und Aufklärungsarbeit langfristig die entscheidenden Hebel sind.

Wir vermitteln unsere Tierschutzhunde ausschließlich über Pflegestellen. Wer sich das vorstellen kann und die ganze Familie an Bord hat, kann sich ganz unkompliziert über unser Formular bewerben.

👉 Hier findest du alle Hunde, die noch ein Zuhause oder eine Pflegestelle suchen

Und damit alle sehen konnten, wie toll das Leben mit einem Pflegehund sein kann, hatten wir einen ganz besonderen Gast dabei: Pflegehund Gogo. Er hat die Klasse im Sturm erobert und durfte sich nach der Präsentation noch jede Menge Streicheleinheiten abholen. Gogo ist der lebende Beweis, dass viele Tierschutzhunde freundlich, entspannt und absolut alltagstauglich sind.

Wie kann man helfen?

Die Schülerinnen und Schüler möchten zum Abschluss ihrer Projektwoche Spenden sammeln und eigene Lösungsansätze präsentieren – und das zeigt, dass Aufklärung wirklich etwas bewegt.

Wer selbst etwas tun möchte:

  • Kastrationspatenschaft: Flächendeckende Kastrationen sind der wichtigste Schritt gegen das Leid der Straßenhunde. Mit einer monatlichen Patenschaft hilfst du uns, regelmäßig kastrieren zu lassen.
  • Spenden: Tierarztkosten, Futter und Baumaßnahmen vor Ort lassen sich nur mit eurer Unterstützung finanzieren.
  • Pflegestelle werden: Gib einem Straßenhund aus Rumänien eine Zwischenstation.

Wir kommen gerne in deine Schule

Wir würden uns wünschen, noch viel öfter an Schulen über Tierschutz, Straßenhunde und Adopt don’t shop sprechen zu dürfen. Wenn du Lehrerin oder Lehrer bist und dir vorstellen kannst, dass wir für einen Vortrag vorbeikommen – melde dich einfach bei uns! Derzeit sind wir in Köln, München, Dresden, Düsseldorf, Mannheim, Borken, Neuried-Ichenheim, Stuttgart und Königsmoos (Nähe Ingolstadt, Augsburg) vertreten.

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Jede Spende hilft Tieren in Not

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