Vermittlungsvoraussetzungen

In unserem Partnertierheim sitzen unheimlich viele tolle Hunde und sie sind, so wie wir selbst auch, ganz unterschiedliche Persönlichkeiten. Vielleicht haben wir genau das passende Match für dich – das schauen wir uns gerne mit dir gemeinsam an.

Bei Vermittlungen achten wir dabei immer darauf, ob der angefragte Hund zu dir und deiner Lebenssituation passt. Das kann sich auf Wohnumfeld, Alter, zeitliche Kapazitäten oder andere Lebensumstände beziehen. Zum Beispiel macht es einen Unterschied, ob du gerade noch im Studium oder der Ausbildung steckst und vielleicht noch nicht absehen kannst wie dein Leben anschließend aussieht. Oder den körperlichen Anforderungen des Hundes gewachsen bist, ihn passend auslasten, aber eventuell auch mal hochheben oder tragen kannst.

Wichtig ist grundsätzlich, dass eine Back-up Person vorhanden ist, die den Hund im Notfall gut versorgen kann – und das im Zweifel auch über einen längeren Zeitraum.

Damit unsere Hunde dauerhaft gut aufgehoben sind, berücksichtigen wir bei jeder Anfrage die Lebenssituation, Gesundheit und auch das Alter der Interessenten. Wir vermitteln z.B. keine Welpen mehr an Menschen über 65 und ausschließlich ältere, kleinere und ruhige Hunde an Interessenten ab 70. Auch eine verlässliche Betreuungsperson für Notfälle ist in diesem Fall besonders wichtig für die Vermittlung. 

Mit sehr jungen Interessenten besprechen wir außerdem die finanzielle Absicherung für den Hund und schauen gemeinsam mit euch, ob er auch langfristig in eure Planung passt – immer mit dem Ziel, das beste Zuhause für jeden Hund zu finden.

Hunde, die frisch bei euch ankommen, haben das Alleinebleiben im neuen Zuhause noch nicht gelernt. Es ist wichtig, hier auch die Zeit der Eingewöhnung einzuplanen und das Alleinsein kleinschrittig aufzubauen. Da die Betreuung des Hundes in jedem Fall immer auch zeitintensiv ist, vermitteln wir Hunde nur in Haushalte, in denen sie nicht länger als 6 Stunden pro Tag alleine bleiben müssen.

Die passende Wohnsituation ist sehr individuell und hängt z.B. mit der Umgebung, der Größe der Wohnung, der Anzahl der Personen und der Größe des Hundes, aber auch mit seinen Eigenschaften zusammen. Ein ängstlicher Hund sollte z.B. nicht in einer zu kleinen Wohnung ohne Rückzugsmöglichkeiten leben und auch besonders große Hunde benötigen entsprechend mehr Platz. Auch eine WG ist nicht für jeden Hundetyp geeignet oder eine sehr belebte Umgebung für viele Hunde einfach zu stressig.

Lass uns da gerne miteinander sprechen, wenn du dich für einen Hund interessierst.

Wir vermitteln grundsätzlich nicht in Zwingerhaltung oder reine Außenhaltung.

Wenn du bereits einen Hund hast, ist es wichtig, dass er verträglich mit anderen Hunden ist. Außerdem sollte die Möglichkeit bestehen, die Hunde in der ersten Zeit möglicherweise separieren zu können – im Zweifel auch über einen längeren Zeitraum. Selbst Hunde, die sich grundsätzlich gut mit anderen verstehen, können im eigenen Zuhause erst einmal ablehnend reagieren.

Wenn bereits Katzen oder Kleintiere bei dir leben, braucht es auch hier die Möglichkeit, die Tiere räumlich trennen zu können. Einige Hunde können Eigenschaften mitbringen, die sich grundsätzlich nicht gut mit einer Katzen- oder Kleintierhaltung vertragen und werden deshalb nicht zu entsprechenden Tieren vermittelt. Beachte bitte auch, dass selbst bei verträglichen Hunden deine Katzen eventuell Probleme mit dem Neuankömmling haben können. Auch hier sind eine Einschätzung und Eingewöhnungsmaßnahmen nötig.

Es ist toll, wenn Kinder mit Hunden aufwachsen können und wenn du damit bereits Erfahrung hast, umso schöner. Auch hier schauen wir aber individuell, ob alles gut zusammenpasst, z.B. das Alter der Kinder mit den Eigenschaften des jeweiligen Hundes oder ob dieser eventuell selbst zu ängstlich oder besonders stressanfällig ist. In jedem Fall sollten deine Kindern den verantwortungsbewussten Umgang mit Hunden kennen und auf seine Bedürfnisse achten können. Häufig ist es sinnvoll, dass auch die kleinen Familienmitglieder den Hund bereits vorab kennenlernen können – das macht eine Adoption aus einer Pflegestelle möglich.

Vielleicht kommt dir die ein oder andere Anforderung zu streng vor. Immerhin willst du einem Hund ein Zuhause geben. Was wir möchten ist, dass es euch allen damit gut geht. Dir, deiner Familie, aber eben auch dem Hund und seinen individuellen Bedürfnissen. Deswegen haben wir für unsere Vermittlungsvoraussetzungen gute Gründe und schauen gerne gemeinsam mit dir, ob wir das passende Match für dich haben.